Segelboote und Anlegeplätze
Passionierte Segler wissen, wie schwierig es ist, einen zentralen und damit attraktiven Anlegeplatz am favorisierten Bootsplatz oder in Häfen zu ergattern. Je näher sich der Anlegeplatz am eigentlichen Ufer oder der Küste befindet, desto beliebter ist er in der Regel bei den Skippern. Sicher, es gibt geeignete Stege und ausgeklügelte Hafensysteme, die ein sicheres Anlegen am Zielort ermöglichen. Doch aus Sicht der Besatzung und noch viel mehr aus Sicht der Passagiere, die sich an Bord des Schiffes befinden, soll das Anlegen nicht nur sicher, sondern auch bequem und komfortabel vonstattengehen.
Eigener Anlegeplatz
Wenn der Skipper gleichzeitig Eigner des Bootes ist und die Besatzung und Passagiere eigentlich seine Freunde und Verwandten sind, dann liegt die Entscheidung ganz bei ihm. Er kann mehr Geld in die Hand nehmen und einen näher zum Zielort gelegenen Platz anmieten oder Pachten, falls es der Stamm-Anlegeplatz werden soll. Wenn der eigene Geldbeutel es zulässt, kann man sich also gewissermaßen nach vorne kaufen. Wenn man ein Segelboot gewerblich betreibt und zum Beispiel Ausflüge oder Ähnliches anbietet, ist es letztlich eine wirtschaftliche Entscheidung, die wohl überlegt und kalkuliert werden muss. An manchen exklusiven Anlegeplätzen ist es ohnehin egal, wie viel Geld ausgegeben werden kann und ausgegeben werden möchte. Denn in Monaco beispielsweise zählt natürlich nicht nur das verfügbare Kleingeld, sondern auch Rang und Name.
Beiboote als Transportmittel zur Promenade
Wer weder berühmt ist, noch jemanden gut kennt der Einfluss beim Hafenmeister oder beim Bootsplatzeigner hat und sich zudem um die Bequemlichkeit und den Komfort beim Anlegen weniger schert, der nimmt entweder den längeren Weg über den Steg oder den Pier, oder er überlegt sich Alternativen. So könnte man beispielsweise das Beiboot oder bei einer größeren Besatzung mehrere Schlauchboote als Vehikel nutzen, um vom weniger zentral-gelegenen Anlegeplatz zum Ufer oder an die Promenade zu gelangen. Meist sind geeignete Schlauch- und Rettungsboote aufgrund von Sicherheitsauflagen sogar schon vorhanden und können im Fall der Fälle ohne Probleme zweckentfremdet werden.
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